Heute habe ich eine ganz besondere Beobachtung machen können. Mein Pärchen Ocellaris habe ich ja nun schon eine ganze Zeit. Sie bewohnen gemeinsam eine Kupferanemone. Seit einiger Zeit haben sie regelmäßig ein Eigelege. Das Gelege wird dann ca. 10 tage vom Mänchen bewacht und gehütet. Leider ist es mir noch nicht gelungen die Larven nach dem Schlupf abzufangen. Ich bekomme immer nur mit, wenn das Gelege dann eines Morgens wieder verschwunden ist. Den Schlupf selbst konnte ich noch nicht beobachten. Es dauert dann aber meist nur wenige Tage, dann haben sie ein neues Gelege. Heute ist es mir gelungen, das Weibchen bei der Eiablage zu beogachten und einige Fotos zu machen. Sogar ein kleines Video kam zustande. Aber Bilder sagen ja bekanntlicherweise mehr als Worte, also selber schauen.
Das sind die beiden Schützlinge mit Ihrem Gelege. Während das Weibchen mit der Eiablage beschäftigt ist, wird das Umfeld durch das Mänchen genau im Auge behalten, damit auch kein Störenfried in die Quere kommen kann.
Hier kann man sehr deutlich sehen, wie der Eirüssel aus der mittleren weißen Binde des Ocellaris herauskommt und die Eier ausstößt. Mit einer Art klebrigen Schleim werden die Eier an den Untergrund geheftet. Das Mänchen schrimt dabei seine Angebetet gegen unerwünschten Besuch ab.
Extra für den Fotografen hat das Mänchen hier mal etwas Platz gemacht, damit man mehr erkennen kann. Im Übrigen ist es immer der selbe Laichplatz, den das Weibchen aufsucht. Nach dem Ablaichen verkrümelt sich das Weibstück allerdings wieder, denn die Brutpflege übernimmt das Mänchen.
Noch deutlicher kann es in dieser Ausschnittsvergrößerung sehen. Das weibchen geht sehr behutsam bei Ihrer Arbeit vor. Die Eier werden sehr gleichmäßig auf die ausgesuchte Fläche für das Gelege verteilt.
Nochmal eine Ausschittvergrößerung, wo man genau erkennen kann, wie das Weibchen die Eier an den Untergrund heftet. Selbst ein Stück ausgehärteten Korallenkleber wird bei der Eiablage mit einbezogen.